FPHS - Berufsausbildung Fachpraktiker*innen für Hauswirtschaft/ personenbezogene Serviceleistungen

(Ausbildungsberuf nach BBiG und HwO)

Die Ausbildung zum Fachpraktiker und Fachpraktikerin für Hauswirtschaft kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.

Von der Reha-Berufsberatung der Agentur für Arbeit braucht man eine Bescheinigung der Ausbildungsfähigkeit und des besonderen pädagogischen Förderbedarf.


Rechtsgrundlage: §§ 66 BBiG

Mit dem Berufsabschluss Fachpraktiker*innen für Hauswirtschaft/ personenbezogene Serviceleistungen erhält man gleichzeitig den Hauptschulabschluss Klasse 9.

Was macht man als Fachpraktikerin und Fachpraktiker in der Hauswirtschaft?
Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker in der Hauswirtschaft arbeiten in einem interessanten und abwechslungsreichen Beruf. Die Ausbildungsinhalte sind breit gefächert und ermöglichen nach Abschluss der Ausbildung den Einsatz in ganz unterschiedlichen Bereichen.

So können Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker in der Hauswirtschaft in Großküchen, Wäschereien, Reinigungsfirmen und Privathaushalten einen Arbeitsplatz finden. Dort werden sie unter Anleitung arbeiten und sollten in der Lage sein, nach einer Einarbeitungszeit einfache Tätigkeiten selbstständig durchzuführen.

 

Was man als Fachpraktiker*in für Hauswirtschaft für die Praxis lernt:
• Waren einkaufen, richtig lagern und Abfälle umweltbewusst entsorgen
• Speisen und Getränke herstellen, anrichten und servieren
• Tische dekorieren
• Personen verschiedener Altersgruppen verpflegen
• Personen zu unterschiedlichen Anlässen versorgen
• Wohn- und Funktionsbereiche reinigen und pflegen
• Wohnumfeld und Funktionsbereiche mitgestalten
• Textilien reinigen, pflegen und instand halten
• Gesundheitsvorsorge und Gesundheit erhalten

 

Rücksicht auf die unterschiedlichen Förderbedarfe:
Die Klasse wird von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit vielen verschiedenen Lernbeeinträchtigungen, Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen besucht. Im Unterricht wird daher individuell auf die Beeinträchtigungen eingegangen und jeder nach seinem Lerntempo gefördert. Die praktische Ausbildung in unserer Küche findet in kleinen Gruppen unter Anleitung und ständiger Begleitung statt.

 

Art und Dauer der Ausbildung:
Die betriebliche Ausbildung erfolgt in anerkannten Ausbildungsstätten.
Von der Inab erhält man während der Ausbildung individueller Beratungs- und Stabilisierungsangeboten, Stütz- und Förderunterricht und Unterstützung in der Prüfungsvorbereitung. Die schulische Ausbildung am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg findet an zwei Tagen statt.
Die Ausbildung dauert 36 Monate.

Was macht man als Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker in der personenbezogenen Serviceleistung?
Als Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker in der personenbezogenen Serviceleistung unterstützt man Fachkräfte in sozialen Einrichtungen für Senioren bei den unterschiedlichen Betreuungs- und Versorgungsleistungen.

Als Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker für personenbezogenen Serviceleistung ist man auch in der Betreuung von Menschen im Alltag gefragt. Zum Beispiel reicht man das Essen an, spielt mit ihnen Gesellschaftsspiele, unterstützt sie im Haushalt, bei der Wäschepflege und begleitet sie beim Einkaufen.

 

Was man als Fachpraktiker*in für personenbezogene Serviceleistungen für die Praxis lernt:
• Haushalte versorgen und pflegen, z.B. waschen, bügeln, aufräumen, putzen
• Einkäufe planen und erledigen
• Betreuung der dort lebenden Personen, z.B.: Hilfestellungen bei der Mahlzeiten-Einnahme, bei der Körperpflege und beim An- und Ausziehen, Begleitung bei kleinen Einkäufen, Friseurbesuchen etc., Krankheitsanzeichen wahrnehmen und mitteilen
• Bei der Zubereitung altersgerechter Verpflegung mitwirken
• Kenntnisse über die Besonderheiten bei der Ernährung der zu betreuenden Personen
• Grundwissen über Krankheitsbilder

 

Rücksicht auf die unterschiedlichen Förderbedarfe:
Die Klasse wird von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit vielen verschiedenen Lernbeeinträchtigungen, Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen besucht. Im Unterricht wird daher individuell auf die Beeinträchtigungen eingegangen und jeder nach seinem Lerntempo gefördert. Die praktische Ausbildung in unserer Küche und der Pflege findet in kleinen Gruppen unter Anleitung und ständiger Begleitung statt.

 

Art und Dauer der Ausbildung:
Die betriebliche Ausbildung erfolgt in anerkannten Ausbildungsstätten.
Von der Inab erhält man während der Ausbildung individueller Beratungs- und Stabilisierungsangeboten, Stütz- und Förderunterricht und Unterstützung in der Prüfungsvorbereitung. Die schulische Ausbildung am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg findet an zwei Tagen statt.
Die Ausbildung dauert 36 Monate.

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Religion
  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Gesundheit und Pflege
  • Ernährung und Versorgung
  • Betreuung
  • Betriebsorganisation

Als Fachpraktiker*in der Hauswirtschaft hat man sehr gute Berufschancen und arbeitet in einem interessanten und sehr abwechslungsreichen Beruf. Man ist in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt:


Man arbeitet zum Beispiel in der Küche von Heimen, Jugendherbergen, Restaurants und Hotels bei der Zubereitung von Mahlzeiten mit. Hierbei kann die Lagerung und Überwachung der Vorräte an Lebensmitteln zu den Aufgaben gehören. Auch das Servieren der Speisen wäre eine mögliche Tätigkeit. Außerdem dekoriert man zu verschiedenen Anlässen den Speiseraum und die Tische.


In Heimen, Jugendherbergen und Hotels kann man im Rahmen des Zimmerservices bei der Reinigung und Pflege von Wohn- und Funktionsbereichen zum Beispiel der Schlafzimmer, Bäder und Wirtschaftsräume beruflich tätig werden.


In Wäschepflege-Betrieben kann man für die Reinigung, die Pflege, das Trocknen und Bügeln verschiedener Textilien tätig werden.

 

 

Als Fachpraktiker*in für personenbezogene Serviceleistungen hat man sehr gute Berufschancen und arbeitet in einem interessanten und sehr abwechslungsreichen Beruf.

Helfer im Bereich Seniorenbetreuung sind gefragt! Außerdem kann die Ausbildung auch ein Sprungbrett zur Fachausbildung im Bereich Altenpflege sein.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Inab, sowie der Reha-Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Ansprechpartnerin:
steffi gew

STEFANIE
GEBEHENNE-WERTH

Bereichsleitung

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